Spurenelemente

Als Spurenelemente werden die anorganischen Salze im Körper bezeichnet, die nur zu einem sehr geringen Prozentsatz vorkommen und nur in „Spuren“ vorhanden sind. Dies unterscheidet sie von den Mineralien, die in größeren Mengen im Körper nachweisbar sind. Während Mineralien unentbehrlich für den Ablauf physiologischer Stoffwechselvorgänge sind und beispielsweise die Nervenleitung fördern, sorgen Spurenelemente dafür, dass hoch komplizierte lebenswichtige biochemische Prozesse stattfinden können. Als Beispiel seien hier der Transport von Sauerstoff im Blut mit Hilfe von Eisen oder die Entgiftung von freien Radikalen durch Mangan genannt.

Zink und Co mit Schaukeltherapie ergänzen

Häufig sieht man in Blutbildern mehrere Spurenelemente gleichzeitig im Mangel. In diesen Fällen ist oft eine Ergänzung mit einer Mineralstoff- und Spurenelement-Mischung unbefriedigend, da manche Spurenelemente um das gleiche Transportmedium konkurrieren (Alle wollen in dasselbe Taxi einsteigen aber es ist nur noch ein Platz frei). In diesen Fällen sind wir dazu übergegangen, die Spurenelemente einzeln, in Form einer sogenannten Schaukeltherapie, zu verabreichen. z.B. wird eine Woche lang Zink gefüttert, anschließend eine Woche lang Selenhefe, anschließend wieder Zink usw. Während dieser Zeit sollte kein Mineralfutter dazu gefüttert werden. Auf diese Weise erreichen wir schnellstmöglich die Beseitigung des Mangels sowie ein Auffüllen des Wirkspiegels. Ist nur ein Spurenelement im Mangel, wird z. B. Mangan eine Woche lang gefüttert anschließend 1 Woche Mineralfutter. Dieses Schaukel-System wird für mindestens 8 Wochen beibehalten. Ein Kontrollblutbild sollte frühestens nach 3 - 6 Monaten erstellt werden. Sollte Zink immer noch im unteren Referenzbereich sein, liegt eine Zink-Verwertungs-Störung vor und sollte dringend labortechnisch durch Ihren Tierarzt diagnostiziert werden.



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