Kräutergarten

Die Pharmaindustrie existiert in der heutigen Form erst seit etwa 100 Jahren. Bis dahin gab es keine industriell hergestellten Medikamente. Was aber gab man damals den Kranken? Richtig: Kräuter.Das Wissen um die Heilkraft spezieller Pflanzen ist Tausende von Jahren alt und in allen Kulturen der Welt verbreitet gewesen. Bis ins Mittelalter, dieser dunklen, für die Menschen eher rückschrittlichen Zeit, in der Scheiterhaufen in ganz Europa loderten, auf denen dieses uralte Wissen zusammen mit dessen Besitzern verbrannte. Damals galten Krankheit und Leiden als „gottgewollte Strafe“ und es war verboten, heilend einzugreifen. Die kräuterkundigen Heiler und Heilerinnen wurden verfolgt.
Heute nutzt die Pharmaindustrie zur Herstellung ihrer Medikamente immer mehr Pflanzeninhaltsstoffe, die chemisch analysiert, konzentriert oder nachgebaut werden. Ein Beispiel ist das „Aspirin“, die Acetylsalicylsäure. Salicylsäure hat ihren Namen von Salix, der Weide. Der Wirkstoff kommt in der Rinde von Weidenbäumen vor und wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und fiebersenkend. Weidenrinde wurde von alters her auch so eingesetzt. Heute schluckt man statt dem bitteren Rindensud hingegen eine Tablette.

Verstehen Sie uns aber bitte nicht falsch! Kräuterfütterung ist kein Ersatz für Medikamente, Kein Ersatz für den Tierarzt. Horchen Sie in sich hinein und entscheiden mit uns zusammen ernährungsphysiologische Mängel durch Kräuter auszugleichen - wir helfen Ihnen dabei.

Füttern wie im Kräutergarten!

 

 



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