KURZ UND KNAPP ERKLÄRT
Das Aqua Plus ist mehr als nur Wasser und Halitsalz. Es wird durch ein bestimmtes Verfahren mit Hydroxid-Ionen angereichert. Diese OH- Ionen sind negativ geladen und in der Lage, die Übersäuerung innerhalb der Zellen zu neutralisieren. Der Organismus übersäuert aus verschiedenen Gründen, wie z.B. Medikamenteneinnahme oder Krankheit, unpassende Haltungs- und Trainingsbedingungen und auch säurebildende Futtermittel. Hier kann das Aqua Plus ansetzen.
Die Übersäuerung einer Zelle verändert deren Membranpotential. Das sorgt dafür, dass die Zelle ihre Membrankanäle nicht mehr richtig öffnen und schließen kann. Schlackenstoffe lagern sich in der Zelle ab, können nicht abtransportiert werden. Genauso können Vitamine, Mineralien, Elektrolyte und auch Botenstoffe für die Kommunikation der Zellen untereinander nicht mehr in die Zelle gelangen. Sie wird krank. Die Lehre der Hydroxypathie postuliert, dass bis zu 95% aller Erkrankungen – von verspannter Muskulatur bis hin zu schwerwiegenden Problemen wie Asthma, Diabetes und sogar Arthrosen – durch diese Übersäuerung entstehen.
Die negativ geladenen (basischen) Ionen des Aqua Plus verbinden sich nun mit den positiv geladenen (sauren) Ionen der übersäuerten Zellen und Gewebe und neutralisieren diese. Die Zelle kehrt in ihr physiologisch richtiges Membranpotential zurück und kann ihre Arbeit wieder aufnehmen. Mineralien kommen wieder dort an, wo sie wirken sollen, auch Medikamente können ihre Wirkung wieder entfalten und die Zellen und Gewebe können heilen.
Die Dauer der Therapie richtet sich nach dem Grad der Übersäuerung. Wie du selbst herausfinden kannst: nimm einen Schluck des Aqua Plus und suche den Geschmack in der untenstehenden Tabelle heraus. Das Aqua Plus wird nun so lang eingenommen, bis das Wasser nur noch leicht salzig schmeckt. Die Dauer der Therapie umfasst mindestens 8 Wochen, sollte aber bei Bedarf ohne Probleme verlängert werden.
|
Natusat Aqua Plus Basenkonzentrat 1 L
Säure-Base-Gleichgewicht
Ein gesunder Körper befindet sich im Gleichgewicht zwischen Hydroxid-Ionen und Wasserstoff-Ionen, von organischen Basen und Säuren; er befindet sich in der Neutralität. Die physiologische Neutralität ist bei einem pH-Wert von ca. 7,4 im Blut gegeben. Der Körper ist ständig bestrebt, diese Neutralität einzuhalten und nutzt körpereigene Puffersubstanzen dafür.
Ob eine Flüssigkeit, egal ob Blut, Intra- oder Extrazellulärraum, sauer oder basisch ist, wird von den vorherrschenden Ionen bestimmt. Ist die Konzentration von Wasserstoff-Ionen (H+) besonders hoch, hat die Lösung eine positive Ladung und ist sauer. Ist im Gegensatz die Konzentration der Hydroxid-Ionen (OH-) höher, hat die Lösung eine negative Ladung und ist basisch.
Ausweichungen in die saure Richtung puffert der Körper mit den eigenen Puffersubstanzen ab, denjenigen, die als Antioxidantien bekannt sind. Doch der Körper hat nicht endlos Antioxidantien zur Verfügung. Überwiegt die Übersäuerung, kann es unter anderem zur Ablagerung von Schlackenstoffen kommen, sowie zur Stase der Zellen.
Umwelt und Fütterung
Die Entstehung von Stoffwechselsäuren, also H+ Ionen ist vollkommen natürlich und vom Körper bis zu einem gewissen Grad gewünscht, so sind sie unter anderem an der Regulierung des Blutdrucks beteiligt. Jedoch gibt es Faktoren, die die Entstehung zu stark begünstigen, sodass es zu einem Ungleichgewicht kommt und der Körper auf kurz oder lang stark übersäuert.
Als Rohfaser-Fresser sind unsere Pferde auf die Verdauung von Gras und Heu ausgelegt. Die heutzutage weitverbreitete Fütterung von Hafer, anderen Getreidesorten und Müsli begünstigt eine Übersäuerung. Sportpferde, Zuchtpferde oder ältere Pferde benötigen je nach individuellen Voraussetzungen eine gewisse Zufütterung, um ihren täglichen Energiebedarf decken zu können. Für diese Tiere ist ein Zufüttern unbedingt sinnvoll und auch notwendig. Die meisten unserer Pferde haben aber keinen so großen Energieverbrauch und die Gabe von, teilweise belasteten, Müsli- oder Getreidefuttern begünstigt die Übersäuerung.
Nicht nur die Fütterung, auch die Haltungsbedingungen, denen unsere Pferde heute teilweise noch ausgesetzt sind, begünstigen eine Übersäuerung. Boxenhaltung mit wenigen Stunden Koppelgang am Tag ist ein Stressfaktor, der vielleicht nicht unbedingt auf den ersten Blick sichtbar ist, doch dauerhaft dennoch etwas im Körper in die unphysiologische Richtung verschiebt und unsere Pferde krank macht. Auch unpassende, zu große oder inhomogen zusammengesetzte Offenstall- oder Aktivstall-Gruppen bedeuten Stress und damit begünstigen diese Haltungsbedingungen eine Übersäuerung.
Auch Medikamente oder allgemein eine Erkrankung sorgen für eine Übersäuerung des Körpers. All diese Faktoren kann man nun versuchen, so gut wie möglich auszuschließen und zu managen – dennoch ist Pferdehaltung in den allermeisten Fällen ein Kompromiss – ebenso übrigens wie die „Haltung“, der wir Menschen ausgesetzt sind, weshalb eine Übersäuerung unseres und des Organismus unserer Pferde oftmals gar nicht abschließend zu verhindern ist.
Faktoren für Übersäuerung:
- Unpassende Mengen säurebildender Futtermittel: z.B. Gerste, Mais, Hafer, Zucker
- Medikamente
- Bewegungsmangel
- Pflegeprodukte
- Negative Emotionen
- Überbeanspruchung, z.B. der Muskulatur durch unpassendes Training
- Elektrosmog + Lichtverschmutzung
Einfluss von Stress
Stress ist der größte bekannte Säurebildner. Die physiologische Funktion von Stress ist es, den Körper auf eine Flucht oder einen Kampf vorzubereiten. Es ist also eine Situation, in der der Körper um sein Überleben fürchtet. Ist der Stressmodus im Körper aktiv, werden Verdauungsvorgänge verlangsamt, die Fortpflanzungsorgane werden nicht genügend versorgt und die Entgiftung und Entschlackung des Körpers stagniert. Stattdessen werden diejenigen Funktionen mit mehr Blut, mehr Sauerstoff und mehr Nährstoffen versorgt, die für ein Überleben durch gelingende Flucht oder Gewinnen des Kampfes unabdingbar sind. Die Lunge atmet vermehrt, das Herz schlägt schneller, es kommt zu Blutdrucksteigerung, die Muskulatur steht unter ständiger Anspannung.
Dies ist ein physiologischer Zustand, der vollkommen seine Richtigkeit hat, aber – und das ist ein großes Aber – nur als kurzfristiger Zustand gedacht ist. Auf eine Phase des Stresses muss eine Phase der Entspannung folgen, damit sich Blutdruck, Herz-Kreislauf-System und Muskulatur erholen und regenerieren können und damit der Parasympathikus die Verdauungsorgane und Fortpflanzungsorgane wieder besser versorgen kann.
Ob ein Pferd Stress hat, ist zumeist gar nicht so einfach zu erkennen. Natürlich gibt es manche Pferde, die dies sehr gut nach außen hin kommunizieren, doch die Mehrzahl der Tiere leidet still vor sich hin und frisst den Stress in sich hinein. Eine Begleiterscheinung hiervon ist nicht nur die Übersäuerung des gesamten Körpers sondern auch die Bildung von Magengeschwüren.
Es ist die Pflicht eines jeden Pferdebesitzers, auf Stress bei seinem Pferd zu achten und diesen so weit wie möglich zu reduzieren. Hier kann es durchaus unbequem werden, sich der Tatsache zu stellen, dass eventuell die Haltungsbedingungen der größte Stressfaktor sind.
Pferde in der Box können beispielsweise allein durch einen nicht gemochten Boxennachbarn ständig unter Stress stehen.
Doch auch der Offenstall oder Aktiv-Stall ist nicht die Patentlösung. Hier entsteht sehr oft Stress durch eine unpassende Herdenzusammensetzung, zu große Herden oder einen zu frequenten Pferdewechsel. Jedes Pferd ist individuell und für jedes Pferd muss die individuell beste Haltung gefunden werden.
Weitere Stressoren sind natürlich Erkrankungen oder Training, für manche Pferde sogar der entspannte Ausritt. Achten Sie auch hier auf kleinste Anzeichen, wie beispielsweise eine erhöhte Herzfrequenz oder verkniffene Mimik im Gesicht. Ist erst einmal bekannt, was dein Pferd stresst, so kann daran gearbeitet werden, diese Situationen zu entschärfen.
Symptomatik einer Übersäuerung
Die Symptome, die ein Pferde- oder auch ein Menschenkörper zeigt, wenn dieser übersäuert, sind breit gefächert, da nahezu jede Zelle und jedes Gewebe betroffen sein kann. Schätzungsweise sind etwa 70-85% der Pferde von einer Übersäuerungen verschiedenen Grades betroffen. Mögliche Anzeichen können von leicht bis schwer verspannter Muskulatur bis hin zu handfesten Erkrankungen, wie Ekzemen, Verdauungsproblemen oder sogar Nierenerkrankungen und Arthrosen reichen.
Mögliche Symptome einer Übersäuerung:
- Allergien
- Allgemeine Gereiztheit, höherer Stresslevel, übellaunige Pferde
- Asthma
- Überempfindlichkeit beim Anfassen, kitzelig, mögen das Putzen nicht
- Arthrose, Arthritis, Rheuma
- Bindegewebsschwäche
- Blasen- und Nierenerkrankungen, -steine
- BurnOut
- Immunschwäche, Infektanfälligkeit, vermehrter Parasitenbefall
- Hautprobleme, Hotspots, Haarprobleme, Ekzeme, Juckreiz
- Magenproblematiken
- Darmproblematiken, Verdauungsstörungen
- Müdigkeit, abfallende Leistungsbereitschaft
- Schlechter Mineralstoffhaushalt (Zellen können nichts mehr aufnehmen)
- Tumore
- Übergewicht, EMS, Insulinresistenz
Was passiert in den Zellen?
Um zu begreifen, warum eine Übersäuerung keinesfalls nur „ein bisschen verspannte Muskulatur“ bedeutet, werfen wir einen kurzen Blick in die Physiologie unserer Zellen. Gesunde Zellen haben ein Membranpotential von -50 bis -90 mV. Diese Spannung ist notwendig, um bei Bedarf zu depolarisieren, Signale weiterzuleiten und mit Nachbarzellen zu kommunizieren. Auch der Elektrolythaushalt ist maßgeblich davon abhängig. Kommt es zu einer Spannungsveränderung, öffnen sich spannungsabhängige Kanäle, die den Ein- und Ausstrom von Stoffen ermöglichen.
Ist die Zelle nun übersäuert, können sich diese Kanäle nicht öffnen und schließen und unterbrechen damit einerseits die Versorgung der Zelle selbst und andererseits die Kommunikationswege mit dem umgebenden Zellgewebe. Die Zelle erkrankt.
Fast 95% aller Erkrankungen könnten nach Ansicht der Hydroxypathie-Lehre auf so eine intrazelluläre Übersäuerung zurückzuführen sein. Auch die Gabe von Medikamenten, naturheilkundlichen wie auch klassisch schulmedizinischen, kann bei einem übersäuerten Gewebe schwierig sein, da die Zellen diese überhaupt nicht aufnehmen und die Medikamente somit nicht wirken können.
Wie wirkt das Aqua Plus dem entgegen?
Die Hydroxypathie wird als sogenannte Prätherapie bezeichnet, da sie Erkrankungen nicht „heilt“ im eigentlichen Sinne. Sie putzt jedoch die Zellen frei, entsäuert diese, sodass sie ihre physiologische Zellspannung zurückbekommen und wieder funktionieren können. Das Aqua Plus macht also quasi den Weg frei, sodass Therapien anschlagen und Erkrankungen abheilen können. Auch die Prophylaxe ist ein großer Pluspunkt dieser Therapie, denn Zellen, die gesund sind und reibungslos funktionieren, haben eine geringere Gefahr, zu erkranken.
Die Zelle übersäuert durch die Anreicherung von Wasserstoff-Ionen (H+). Das Aqua Plus ist angereichert mit dem Gegenspieler: den Hydroxid-Ionen (OH-). Nun verbinden sich die positiv geladenen Wasserstoff-Ionen mit den negativ geladenen Hydroxid-Ionen zu H2O, neutralem Wasser. Die Säure ist neutralisiert und kann der Zelle nicht mehr gefährlich werden, das Membranpotential regeneriert sich und die Zelle ist wieder voll funktionsfähig.
Gabe und Dauer einer Entsäuerungstherapie
Das Aqua Plus wirkt durch seine negativ geladenen Hydroxid-Ionen (OH-). Diese Ionen verbinden sich aber nicht nur mit den Wasserstoff-Ionen im Pferdekörper, sondern sind bestrebt, direkt zu reagieren. Deshalb empfehlen wir die Gabe des Aqua Plus nicht etwa im Futter, sondern direkt mit einer Spritze ins Maul. Sobald Schleimhautkontakt besteht, beginnt das Aqua Plus zu wirken und durchläuft nach und nach den gesamten Pferdekörper.
Die Gabe mit der Spritze direkt ins Maul kann für einige Pferde anfangs unangenehm sein, denn das Basenwasser hat einen eigensinnigen Geschmack. Gern kann auch der Mensch einmal das Aqua Plus probieren, um sich selbst dem Grad seiner Übersäuerung bewusst zu werden. Die Ionen des Basenwassers verbinden sich im Mund mit den Ionen des Menschen – oder Pferdes – und bilden Salze. Diese schmecken je nach Lage der Übersäuerung anders.
Was sagt der Geschmack aus?
- Salzig bis stark salzig → Bindegewebe + Muskulatur
- Bitter, metallisch → Niere
- Ammoniak, Lauge → Niere, zu viel Harnsäure
- Fischig → Leber
- Faule Eier, schwefelig → Galle
- Süß → Bauchspeicheldrüse
- Sauer, chlorig → Magen, Schleimhäute
- Scharf, brennend → Blutkreislauf, Herz
Das Basenwasser, so empfiehlt man in der Humantherapie, wird nun so lange eingenommen, bis das Wasser nur noch leicht salzig schmeckt. Je nach Lebensumständen, wie schnell der Organismus wieder übersäuert, dauert diese Therapie bis zu mehreren Monaten.
Beim Pferd ist die Frage nach dem „wann schmeckt es neutral?“ natürlich kaum stellbar, maximal an der Abwehrhaltung beim Eingeben des Wassers. Deshalb empfehlen wir eine Dauer der Therapie von mindestens 8 Wochen. Es kann mindestens so lange dauern, bis Veränderungen im Organismus sichtbar werden und sich leichte Verbesserungen einstellen – dann ist die Therapie unbedingt weiter fortzuführen, bis die Verbesserungen und Veränderungen abgeschlossen sind. Hier ist Geduld und Durchhaltevermögen gefragt, es wird sich lohnen.
Auch ratsam ist die Wiederholung der Entsäuerung in regelmäßigen Kuren sehr sinnvoll, z.B. 2x im Jahr 4-6 Wochen.
Disclaimer: Die hier dargestellten Informationen beziehen sich auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse und stammen aus einschlägiger Fachliteratur. Es ist in keiner Weise als Gesundheitsaussage zu sehen oder als Wirkung unseres Produktes im Speziellen.