KURZ UND KNAPP ERKLÄRT
Als größtes Entgiftungsorgan des Körpers hat die Leber einiges zu tun. Durch sie fließen zusätzlich all jene Stoffe, die vorher im Verdauungstrakt aufgenommen wurden und durchlaufen erste Metabolisierungsprozesse. Zudem ist die Leber für die Bildung von Verdauungssäften in Form der Galle zuständig.Dass dieses Hochleistungsorgan deshalb besonders anfällig ist für Umwelteinflüsse, ist besonders klar. Mit unserer Vitalpilzmischung iecurA liefern wir vier wertvolle Pilze, die ernährungsphysiologisch die Lebergesundheit ideal unterstützen können.
- Reishi – enthält über 120 verschiedene Triterpene. Wirkt unter anderem entzündungshemmend, verbessert den Schlaf und fördert die Leberentgiftung.
- Shiitake – regt die Entgiftung toxischer Stoffwechselprodukte an und wirkt u.a. im Darm antimykotisch, was die Leber im zweiten Schritt deutlich entlastet.
- Agaricus – der ABM liefert wichtige Beta-Glucane, die bei der Regeneration der Leber nach Erkrankungen zum Einsatz kommen.
- Cordyceps – unterstützt die Niere in ihrer entgiftenden Funktion und kann so sekundär für eine Entlastung der Leber sorgen.
|
Natusat iecurA 400 g
Vitalpilze – eine Wohltat für Mensch und Pferd
In der traditionellen chinesischen und auch japanischen Medizin werden Pilze aufgrund ihrer Eigenschaften schon seit Jahrhunderten in der Medizin und der Ernährungsmedizin eingesetzt und wegen ihrer weitreichenden Wirkungen hoch geschätzt. Auch die integrative Medizin der Neuzeit beschäftigt sich mit der Mykologie – der Lehre der Pilze.
Als Begründer der Mykologie gilt Jan Ivan Lelley, der 1997 erstmal von der Mykologie als „Wissenschaft der Nutzung von Pilzen mit medizinischen Eigenschaften“ sprach.
Spätestens seit dieser Zeit sind die Vitalpilze Gegenstand weitreichender medizinischer Forschungen und werden heute nicht nur von Menschen gern eingenommen, sondern auch bei Tieren, wie unseren Pferden eingesetzt.
Die Leber – starkes Stoffwechselorgan
Als größtes Stoffwechselorgan des Körpers nimmt die Leber eine zentrale Rolle bei der Gesundheit ein. Ihre Aufgabengebiete liegen nicht nur bei der Bereitstellung verschiedener Verdauungssäfte, sie bildet auch Proteine, die im Blutplasma gebraucht werden, ist wichtig für die Produktion von Abwehrstoffen und gilt als erste Barriere aller durch den Magen-Darmtrakt aufgenommenen Nahrungsbestandteile. Sie speichert Vitamine und liefert Ausgangsstoffe, die der Körper für die Hormonproduktion benötigt. Nicht zuletzt ist sie auch am Speichern und Weiterverwerten von Zucker und an der Fettsynthese beteiligt.
Belastungen, die die Leber treffen können, sind unter anderem Medikamente, die über die Leber verstoffwechselt und letztendlich auch wieder ausgeschieden werden. Doch nicht nur diese, auch alles, was unsere Pferde mit der Nahrung aufnehmen, gelangt als erste Passage durch die Leber. Allen voran nicht nur die gesunden Mineralien, Vitamine und Nährstoffe, wie gesunde Fette, Proteine und Kohlenhydrate – auch Giftstoffe, Toxine oder giftige (Pflanzen-) Bestandteile muss die Leber abfangen und im besten Falle daran hindern, in den restlichen Körperkreislauf einzudringen.
Unterstützung einer gesunden Leberfunktion
Die beste Unterstützung einer gesunden Leber ist eine gesunde Lebensweise, die an die artgerechte Haltung und Fütterung unserer Pferde angepasst ist. Dazu gehört ausreichend Bewegung, um die Durchblutung und die allgemeine Aktivität des gesamten Stoffwechsels anzukurbeln, sowie ausreichendes, qualitativ einwandfreies Wasser und Futter.
Das Futter sollte artgerecht für Pferde sein, also aus wenig Kraftfutter und leicht verfügbaren Kohlenhydraten (Getreide) bestehen, sondern aus einwandfreiem Heu, das im besten Falle eine artenreiche Mischung aus verschiedenen Kräutern und nachhaltigen Grassorten ist, zu einem Zeitpunkt geerntet wurde, der für Pferde ideal ist und unter besten Bedingungen getrocknet und gelagert wurde, sodass sich weder Phytotoxine, Pilze, Bakterien oder andere Gift- und Laststoffe entwickeln konnten.
Diese fast schon utopische Vorstellung ist leider in den wenigsten Fällen dauerhaft erreichbar, sodass die Lebern unserer Pferde teils schon sehr früh sehr viel Arbeit leisten müssen, um den Körper vor den Giftstoffen zu schützen, die das tägliche Leben mit sich bringt. Einige davon sind in unserer industrialisierten Zeit auch kaum zu vermeiden.
Im Falle einer bekannten oder vermuteten Leberbelastung hat es sich als hilfreich erwiesen, die Leber über eine gewisse Zeit mit Pflanzen zu unterstützen. Vor allem das Silymarin – ein Bestandteil der Mariendistelsamen – ist in der aktuellen Forschung als geeignet befunden, die Leber zu unterstützen.
Doch nicht nur Mariendistelsamen können wertvolle Dienste für die Leber leisten. Auch Vitalpilze sind hier zu nennen, die durch ihre Inhaltsstoffe weitreichende positive Effekte mitbringen können.
Unsere Vitalpilzmischung iecurA ist auf eine ganzheitliche Unterstützung der Leber und des restlichen Systems ausgelegt, sodass sowohl bei einer Leberbelastung als auch der prophylaktischen Vorbeugung die begleitende Gabe von iecurA sinnvoll sein kann.
Reishi – Pilz der Unsterblichkeit
Dieser Pilz gilt in der TCM als Allheilmittel und wird dementsprechend hoch geschätzt. Verwendung findet er in Japan und China schon seit über 4.000 Jahren und wird als erstes stärkendes Tonikum bei jeglicher körperlicher Beschwerde eingesetzt.
Auch die westliche Medizin und die neuen Forschungen beschäftigen sich mit der Wirkung von Reishi und haben einige Wirkungen des Pilzes herausgefunden, die aufgrund der vielen positiven Inhaltsstoffe des Reishi zum Tragen kommen.
Vor allem Polysaccharide und Glykoproteine stecken darin, die immunmodulierende Eigenschaften aufweisen. Zudem Enzyme, die antioxidativ tätig sind, wie Lakase oder SOD. Weiter enthält er Enzyme, die die Entgiftung unterstützen, sowie Triterpene und Sekundärmetaboliten, die den Stoffwechsel auf vielfältige Weise unterstützen.
Der Reishi kann:
- auf das Immunsystem Einfluss nehmen.
- antiallergen wirken.
- die kardiovaskuläre Situation verbessern.
- die Leber schützen.
- den Blutzucker senken.
- antitumoral wirken.
In unserer Mischung iecurA ist er vor allem wegen seiner leberschützenden Eigenschaften. Der für diese Wirkung hauptsächlich verantwortliche Inhaltsstoff ist di Ganoderische Säure R.
Auch die Therapie von Leberproblemen kann durch Reishi begleitet werden. So wirkt der Reishi antifibrotisch und kann die Regeneration der Leber ideal unterstützen.
Shiitake
Schon in der alten Ming-Dynastie in China wurde der Shiitake eingenommen und verschrieben. Der Arzt Wu Ri beschrieb die Wirkung wie folgt: zur Erhöhung der allgemeinen Energie, bei Erkältungskrankheiten und als Tonikum gegen intestinale Würmer.
In der TCM wir der Shiitake der Leber und dem Immunsystem zugeordnet und ist nicht zuletzt deshalb in unserer Lebermischung iecurA enthalten.
Seine Einsatzgebiete nach TCM umfassen unter anderem:
- Erkältungen, Grippe, Bronchitis
- Virale Infekte, auch Herpes beim Menschen
- Immunschwäche
- Tumorerkrankungen
- Umweltbedingte Allergien
- Candidosen
Da der Shiitake seinen Ursprung im fernen Orient hat, wird er dort ebenfalls gern eingesetzt, unter anderem bei Bluthochdruck und als starkes Tonikum für die Nieren und auch die Leber. Doch auch bei altersbedingten, chronisch-degenerativen Erkrankungen wie Arthrosen wird der Shiitake herangezogen.
ABM – Agaricus blazei murill
Der ABM wird auch Mandelpilz genannt aufgrund seines intensiven Dufts nach Mandeln. Dieser Pilz liefert vor allem wichtige Beta-Glucane. Sein Beta-Glucan-Gehalt ist der höchste aller eingesetzten Vitalpilze und damit gehört die Immunstimulation zu seinen wichtigsten Aufgaben. Doch nicht nur das Immunsystem profitiert von den Beta-Glucanen.
Auch die Leber freut sich besonders. Dem ABM wird eine leberschützende und regenerierende Rolle zugesprochen. Studien und Behandlungsexperimente, die vor allem in der chinesischen Medizin durchgeführt wurden, zeigten, dass der Einsatz von ABM zur Regeneration geschädigter Leberzellen und zur Wiederherstellung einer gesunden Leberfunktion beitragen kann.
Zudem wird der ABM eingesetzt bei:
- Tumorerkrankungen
- Bluthochdruck
- Insulindysregulation
- Allergien
Cordyceps – der chinesische Raupenpilz
In der alten, traditionellen chinesischen Medizin ist der Cordyceps eng mit der Niere verwoben, wobei die Nierenenergie hier nicht unbedingt ausschließlich für die Organe stehen. Die Nieren stellen hier die Lebensenergie dar, den Lebensfunken und die Lebenskraft.
In der neuzeitlichen Medizin wird der Cordyceps eng untersucht und hierbei positive Effekte auf die Nieren, die Leber und das Immunsystem festgestellt.
Bei regelmäßiger Gabe konnte der Cordyceps die renale Clearance des Kreatinin erhöhen und eine Schutzwirkung für die renalen Glomeruli hervorbringen.
Und auch die Leber profitiert von Cordyceps. Hier kann die Einnahme den Blutkreislauf der Leber verbessern und somit auch die Energiebereitstellung für die Arbeit der Leberzellen. Bei langfristiger Einnahme kann Cordyceps helfen, die Leberzellen zu regenerieren und vor eine Fibrose verursachenden Noxen schützen.
Weiter wirkt der Cordyceps:
- Immunmodulierend bei Allergien und Infekten
- Antitumoral
- Antioxidativ
- Aphrodisierend
- Hypotensiv (blutdrucksenkend)
- Auf den Zucker- und Fettstoffwechsel
Disclaimer: Die hier dargestellten Informationen beziehen sich auf die Einzelpilze und verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen und Experimente. Die Information ist nicht als Wirkbeschreibung unseres Produkts zu sehen.